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Artikel zu: Circus Luftikus Blog

Jonglierspiel “HIP-HEP-HOP”

 

Mitspieler*innen: mindestens 3 Personen

Material: Pro Mitspieler*in ein Jongliertuch oder Obstsackerl 🙂

Anleitung:

  • Alle Mitspieler*innen stellen sich in einen Kreis auf und haben in einer Hand ein Jongliertuch/Obstsackerl
  • Ein/e Spieler*in wird zum Spielleiter / zur Spielleiterin erklärt, diese/r zählt bis drei
  • Bei drei wirft jeder sein Jongliertuch gerade in die Höhe, wandert einen Platz im Uhrzeigersinn weiter (d.h. Schritt nach Links) und fängt das Jongliertuch von seinem Nachbarn / seiner Nachbarin wieder auf.

Dies kann man so viele Runden spielen, wie man möchte, Ziel ist es am Schluss wieder an seinem ursprünglichen Platz und bei seinem ursprünglichen Tuch anzukommen.

Für alle, denen dieses Spiel schon zu einfach geht einige Varianten, es schwieriger zu gestalten:

  • Jede/r Mitspieler*in hat in jeder Hand ein Tuch
  • Man muss nicht mehr nur einen Platz, sondern zwei oder sogar drei Plätze weiterwandern
  • Man wechselt nicht immer gleich viele Plätze, sondern der Spielleiter/ die Spielleiterin sagt jedes Mal bevor er/sie zum Zählen beginnt, wie viele Plätze in dieser Runde weitergewandert werden sollen

 

Erweiterung „HIP-HEP-HOP“:

De/die Spielleiter*in kann folgende Kommandos geben und diese beliebig abwechseln:

  • „HIP“: d.h. alle machen einen Schritt nach Links und fangen das Tuch vom linken Nachbarn
  • „HEP“: d.h. d.h. alle machen einen Schritt nach Rechts und fangen das Tuch vom rechten Nachbarn
  • „HOP“: d.h. jede/-r wirft hoch und fangt selbst

 

Tipps:

  • werfen heißt bei Jongliertüchern streng genommen „ziehen“, denn das Tuch wird in die Höhe gezogen (d.h. Finger schauen nach unten)
  • ziehe dein Tuch schön gerade und möglichst hoch, damit dein Nachbar leicht fangen kann
  • wenn du dein Tuch „geworfen“ hast, konzentriere dich gleich auf das Fangen des Tuches von deinem Nachbarn

 

Menschenpyramiden für die ganze Familie Teil 2: Brett-Pyramiden Varianten

 

In Teil 1 unseres Menschenpyramiden-Posts haben wir euch Varianten vorgestellt, die alle eine “Bank-Position” als “Baustein” haben. Hier schicken wir euch ein paar Pyramiden, bei denen ihr eine “Brett-Position” (Stützposition) braucht.
Bevor ihr loslegt, lest euch bitte nochmal unsere Vorschläge zum Aufwärmen durch und beachtet alle “Pyramdienbau-Regeln”, die wir euch geschickt haben!!!!! (Den Post findet ihr ganz unten auf der Seite.)

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Das “lebendige” Bewegungsbrettspiel für die ganze Familie

Wie bei einem normalen Brettspiel wird reihum gewürfelt, mit dem kleinen Unterschied, dass ihr selber die Spielfiguren seid und eure Wohnung das überdimensionale Spielfeld. Landet ihr auf einem Feld mit Nummer, müsst ihr eine Aufgabe machen.

Also, Bücher mit Nummern verteilt auslegen und schon kann´s losgehen!

Mögliche Aufgaben:

  • balanciere einen Gegenstand 10 Sek. auf dem Kopf
  • Oje…mit Hasenhüpfern zurück zum Start
  • schlag ein Rad, das bringt dich 2 Felder nach vor
  • mache eine Brücke mit Kuscheltier auf dem Bauch 🙂
  • hüpfe 10mal “Hampelmann/-frau”
  • mache einen Purzelbaum

Und das benötigst du dazu:

  • einen Stapel Bücher
  • einen Würfel
  • nummerierte Zettel für die “Aufgabenfelder”
  • Zettel mit den nummerierten Aufgaben
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Menschenpyramiden für die ganze Familie

Teil 1  (Bank-Pyramiden Varianten)

Alle Zirkuskinder lieben Menschenpyramiden und wir haben sie in den Kursen schon oft und in den unterschiedlichsten Varianten gebaut.

Ob hoch, breit, rund oder verschachtelt, alle Pyramiden haben eines gemeinsam: Wir Menschen sind die “Bausteine” und bauen uns so aneinander, dass ein schönes Pyramiden-Kunstwerk entsteht.

Die “Bausteine” können ganz unterschiedlich sein. Besonders praktisch und sehr häufig gebraucht wird eine “Bankposition” aber auch ein “Brett”, eine umgekehrte “Bank”=”Spinne”, eine Brücke, ein Kopfstand (mit oder ohne Sicherung), eine Stützposition und vieles mehr können “Bausteine” sein. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Wir schicken euch hier im ersten Teil der Menschenpyramiden Ideen für die einfachsten Varianten, bei denen ihr überall mindestens eine Bankposition benötigt.

 

Bevor´s losgeht, noch ein paar wichtige “Pyramiden-Regeln”

Ein kleines warm up: Rücken kreisen, Handgelenke aufwärmen, ein paar Hampelmänner hüpfen und ein bisschen Bauchmuskel aufwecken als Vorbereitung

Regel 1: alle Zirkuskinder kennen sich aus, welche Körperteile man gut belasten kann (Becken, Schultergürtel) und welche man besser aussparen sollte (Wirbelsäule, Nacken) – bitte auch bei euren Pyramiden zu Hause beachten! – und bitte, liebe Zirkuskinder erklärt euren Eltern, Geschwistern, wie eine “gute Akrobatik-Bankposition” aussieht. Ihr wisst: Hände schulterbreit (d.h. Hände direkt unter den Schultern), Unterschenkel hüftbreit (d.h. Knie direkt unter der Hüfte), Füße nicht aufgestellt, sondern Rist am Boden, Wirbelsäule gerade (d.h. kein Katzenbuckel oder Hohlkreuz) – das gelingt am besten, wenn ihr mit den Augen zwischen eure Hände am Boden schaut.

Regel 2: sich vorher ausmachen, wer welche Position einnimmt, damit man nicht in anstrengenden Positionen diskutieren muss. Grundprinzip: kräftige und größere Personen unten, kleinere oben – aber dieses Prinzip muss nicht unbedingt zwingend eingehalten werden. Vielleicht gelingt mit einer kleinen “Adaptierung” Kind unten – Papa oben (z.B.: ein Fuß von Papa bleibt als Stütze am Boden) ?…und außerdem macht es Spaß bei jeder neuen Runde die Positionen durch zu tauschen

Regel 3: die “Stopp” Regel – wenn eine Position mal weh tun sollte oder instabil wird, “Stopp” sagen – dieses “Stopp” ist für alle verbindlich und bedeutet, dass die Pyramide sofort (beginnend von oben nach unten) abgebaut wird, damit sich niemand verletzt

Regel 4: sachte das Gewicht verlagern, nicht “raufhüpfen” und auch beim Abbau nicht “runterplumpsen” oder rutschen, denn das kann auch unangenehm sein

…und zu guter Letzt: Akrobaten müssen sich vertrauen – deshalb kein absichtliches Wackeln, kitzeln, Hand weglassen…..bei einer Pyramide hat jede/r die Verantwortung auch für alle anderen

 

Wann gelingt eine Pyramide?

gute Vorbereitung, ein guter, sachter Aufbau – halten der Pyramide für ein langes “cheeeeees” oder ähnliches – ein kontrollierter Abbau

 

Die Pyramiden-Fotos sind Anregungen für euch. Besonders lustig ist es, unter Beachtung aller Regeln eigene Pyramiden zu erfinden. In den Kursen haben wir das schon oft gemacht und sind immer wieder erstaunt, welche unterschiedlichen Varianten den Kindern einfallen : )

An dieser Stelle herzlichen Dank an unseren Zirkuskollegen Dietmar Klein alias “AkSeTuZi”, der uns die Kärtchen für den Blog zur Verfügung gestellt hat!

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Tutorial: 3-Ball-Kaskade

In diesem Video erfährst du, wie du Schritt für Schritt mit deinen Homemade Jonglierbällen 🙂 das Grundmuster des Jonglierens, nämlich der “3-Ball-Kaskade”, erlernen kannst.

 

Tutorial: 3-Ball-Kaskade

Jonglierbälle basteln

Schlechtwetter-Programm für´s Wochenende ; )

Homemade Jonglierbälle

Wir möchten euch in weiterer Folge gerne mit Jongliertricks in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden versorgen.

Jonglieren kann man ja prinzipiell mit Allem, was man halten kann – Orangen, Kartoffeln, Matchboxautos, Stofftieren,….aber am besten gelingt´s dann doch zumindest für den Start mit Bällen. Drei Faktoren sind nämlich nicht unwesentlich: die richtige Größe, das richtige Gewicht (zu leichte Bälle sind eher sehr mühsam zu jonglieren) und Bälle, die nicht zu hart sind (wie beispielweise Tennisbälle) erleichtern das Fangen.

Viele von euch sind gut mit Jonglierrequisiten ausgestattet. Wenn nicht:  hier eine Anleitung mit unserer Lieblingsvariante für selbstgemachte Bällen, von denen wir schon unzählige im Laufe der Zirkusjahre produziert haben. Und die “klassischen Jonglierbälle”, die man zu kaufen bekommt, heißen ja tatsächlich “Bean bags” weil (komischerweise keine Bohnen) aber entweder ein Granulat oder Hirse drin ist.

Alles, was ihr dazu braucht, solltet ihr zu Hause haben – wenn nicht: rauf auf die Einkaufsliste für euren nächsten Hamsterkauf!

Zum individuellen Gestalten könnt ihr verschiedene Farbkombis ausprobieren. Es ist auch möglich in den 2. Luftballon ein paar (nicht all zu große Löcher) verteilt reinzuschneiden, dann bekommt der Jonglierball eine schöne “Lochmuster-Optik” und ist unverwechselbar. Achtet darauf, dass alle Bälle möglichst die gleiche Größe haben, damit ihr später gut jonglieren könnt.

Viel Spaß und gutes Gelingen!

“Zutaten”:

– den “Kopf” einer 0,25l Petflasche

– für die Füllung: unser favourite ist Hirse aber auch Rundkornreis, Bulgur, Cous cous, oder Linsen funktionieren sehr gut (eine gute Gelegenheit eure Vorratsregale nach “Abgelaufenem” zu durchsuchen), pro Jonglierball 100-130 g Füllmaterial

– als Hülle: pro Ball 2-3 Luftballons

Und hier die Anleitung:

1. Luftballon 1-2mal aufblasen, damit er sich etwas ausdehnt und das Ende des Ballons über euren “Flaschenhals-Trichter” stülpen

2. Füllt eurer Füllmaterial (100-130 g Hirse, Reis,…) ein – für´s “Nachstopfen” immer wieder am Luftballon vorsichtig drücken und ziehen, damit der Nachschub Platz hat

3. Wenn der Ball fertig befüllt ist, achtet darauf, dass keine Luft drin ist bevor ihr ihn verknotet

4. Nehmt den 2. Luftballon und schneidet entweder nur den “Hals”…oder auch von hinten ein Stückchen ab.

5. legt das “Schwänzchen” möglichst flach an den Luftballon an…

6. … und stülpt 1-2 weitere Luftballons drüber – das braucht manchmal etwas Geduld, bis alles gut sitzt und es keine Falten mehr gibt

Voilá – fertig ist euer selbstgebastelter Jonglierball!

….so, und nun kann´s in die Massenproduktion gehen 😉

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