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IKK 2012

Das eingereichte Projekt bezieht sich auf die Förderung des interkulturellen Dialogs von erwachsenen ParkbesucherInnen ab 22 Jahren aus Drittstaaten im Sinne des EIF im nördlichen Teil des 15. Wiener Gemeindebezirks und wird als innovative Fortsetzung des 2010 durchgeführten und vom BM.I finanzierten bzw. vom EIF kofinanzierten Projektes „Interkulturelle Kommunikation im Park“ konzipiert.

            

Aufgrund der Erfahrungen und Resultate aus 2010 und 2011 – im Rahmen unserer Möglichkeiten und Ressourcen konnte der Kontakt mit der Zielgruppe dank einer Förderung seitens der MA 17 2011 aufrecht erhalten und versucht werden, die Zielsetzungen aus 2010 weiter zu verfolgen –  sowie aufgrund interessierter Anfragen und beständiger Bedürfnisartikulation seitens der Nutzer_innengruppe sowie aus Gründen der Nachhaltigkeit wurde dieses  interkulturell- und generationsverbindende Projekt für 2012 neuerlich eingereicht und entsprechend den Erfahrungen aus 2010 bzw. 2011 themenspezifisch, inhaltlich sowie methodisch ausgebaut.

 

Wurde 2010 noch damit begonnen den interkulturellen Dialog der Parkbesucher_innen interethnisch zu initiieren und zu begleiten sowie den Austausch mit der Mehrheitsgesellschaft einzuleiten und zu fördern, kann zum jetzigen Zeitpunkt gerade hier angesetzt und darauf aufbauend weitergearbeitet werden.

 

Da es sich nicht zuletzt aufgrund der integrations-, gesellschafts- und arbeitsmarktpolitischen Situation in Österreich bei den Parkbesucher_innen zunehmend um eine unbetreute Gruppe handelt, welche jedoch verstärkter Unterstützung und Aufmerksamkeit, auch im Bereich des interkulturellen Zusammenlebens und damit einhergehend in der Förderung ihrer sozialen Kompetenzen bedarf, ist es notwendig, die bereits gesetzten Maßnahmen fortzusetzen, zu vertiefen sowie zu ergänzen.

 

Zu den regelmäßigen Exkursions-, Ausflugs- und Parkterminen wird zusätzlich auch ein Kommunikations- und Sprachtraining angeboten, da viele der Parkbesucher_innen nur über marginale Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen und Schwierigkeiten bzw. Unsicherheiten mit und bei der Erledigung alltäglicher An- bzw. Herausforderungen haben. Soll sich jedoch „ausgetauscht“ werden bzw. eine zunehmende Verselbstständigung sowie eine Teilhabe an und in der Gesellschaft ermöglicht werden, ist die Förderung in Hinblick auf eine gemeinsame Kommunikationssprache bzw. in der Landessprache notwendig. Darüber hinaus soll durch die gezielte Auseinandersetzung mit spezifischen, die alltägliche Orientierung betreffende Themenbereichen, mehr Sicherheit in der Sprachanwendung entwickelt werden. Diese neuen Erfahrungen im Alltag stellen sicherlich einen Beitrag zu gelungener Integration dar und eröffnen ihnen einen Zugang zu einer neuen Kultur. Das Sprachtraining leistet aber nicht nur auf der sprachlichen Ebene einen wertvollen Beitrag für die Teilnehmer_innen. So gelingt es etwa durch Diskussionen, ihre traditionellen Rollenbilder zu hinterfragen bzw. andere Lebensformen kennen zu lernen.

 

Wesentlicher Inhalt des Projektes ist es, den interkulturellen Dialog der Parkbesucher_innen sowie das Zusammentreffen der Mehrheitsgesellschaft und der Einwander_innen zu fördern, wodurch nicht nur Ressentimentes aufgrund unterschiedlicher kultureller sowie religiöser Hintergründe minimiert werden, sondern auch Vorurteile im gegenseitigen Kontakt abgebaut werden. Diese Steigerung des gegenseitigen Verständnisses ermöglicht ein friedliches Miteinander, was letztendlich auch Auswirkungen auf das Zusammenleben im Gemeinwesen hat. Ferner können sich im Verlauf des Projektes auch Synergien bzw. soziale Netzwerke bilden bzw. ausgebaut und erweitert werden, welche nachhaltig Unterstützung und Hilfestellungen bieten können, was in der Folge zu einer besseren sozialen Integration der Drittstaatenangehörigen führt. Durch die intensive Auseinandersetzung werden auch die eigenethnischen Sichtweisen und Zugänge reflektiert, wodurch Gemeinsamkeiten sowie bereichernde Unterschiede reflektiert, die kulturelle Vielfalt und das Zusammenleben verschiedener Kulturen als etwas Positives erlebt und Sicherheit im Umgang mit den bestehenden Unterschieden erlernt werden. Ein weiterer positiver Effekt ist eine Verbesserung der Deutschkenntnisse der Zielgruppe und eine daran gebundene Hilfestellung in der Erledigung alltäglicher Anforderungen.

Ein weiterer Schwerpunkt wird auf Gesundheitsförderung bzw. auf gesunde und nachhaltige Ernährung gelegt. Neben allgemeinen Themen wie Gesundheit, Ernährungsgewohnheiten, Ernährungsalternativen, welche inhaltlich und theoretisch bearbeitet werden, sind in der praktischen Durchführung interkulturelle Kochworkshops geplant. Das gemeinsame Zubereiten von Speisen und das gemeinsame Essen sind zwar alltägliche Handlungen und doch viel mehr. Neben der Versorgung mit Nährstoffen bietet Essen Genuss, Erlebnis, soziale Kontakte und spiegelt zudem kulturelle Hintergründe wider. Als erlebnisorientierte Methode ermöglichen Kochworkshops eine Sensibilisierung für unterschiedliche Themenkomplexe rund um die Ernährung. Liegt der Fokus auf der „Interkulturalität“, geht es darum, den Blick über den Tellerrand zu wagen, in Kontakt mit verschiedenen Kulturen zu kommen und Verständnis und Toleranz für andere Kulturen zu fördern.

 

 

Fantastic Girls

Ein Film von und mit Anna, Bianca, Güllü, Hannah, Jasmin, Marie, Petra und Sabine. Wien, 2017.
Das Video entstand im Rahmen des Medienprojekts „Ich mach mir (m)ein Bild“ in Zusammenarbeit von Lisbeth Bitto, Martina Nowak und JUVIVO.15 und mit der Unterstützung der MA13.

„Hund und du“ von 27. Oktober bis 15. Dezember 2017

Ausflug zum „Weihnachtsmarkt beim Schloss Wilhelminenberg“

Präsentation im WUK des Mädchenprojektes „Ich mach mir (m)ein Bild“ am Freitag, den 1. Dezember 2017

Am Freitag, den 1. Dezember 2017 war es soweit: voller Stolz präsentierten die Mädchen in den Räumlichkeiten des WUK ihr Projekt „Ich mach mir (m)ein Bild“. Nach den Begrüßungsworten, die die Mädchen in Deutsch, Englisch und Türkisch an das Publikum richteten, begannen sie mit der Vorführung ihrer lang eingeprobten Tanzeinlagen. Dabei war sehr schön zu beobachten wie sehr die Gruppe über die Zeit zusammen gewachsen ist und mit welchem Selbstbewußtsein sie die Bühne für sich einnahmen. Anschließend wurde der Fotofilm präsentiert. Auch hier beeindruckten die Mädchen mit einer straken Geschichte und starken Bildern. Auch wir freuten uns über das zahlreich erschienene Publikum sowie über die wertschätzenden Rückmeldungen beim abschließenden Buffet.

Wir möchten uns sehr herzlich bei Martina und Lisbeth für die gelungene Kooperation und Organisation der Abschlussveranstaltung bedanken!

Euer JUVIVO.15 Team

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„Ausflug zum Konzerthaus Wien“ am Freitag, den 1. Dezember 2017

Am Freitag, den 1. Dezember 2017 machten wir auch mit unserer Burschengruppe einen Ausflug zum „Konzerthaus Wien“. Über die Kooperation mit Jeunesse bekamen auch sie eine spannende Führung durch das Konzerthaus. Im Rahmen der Führung wurden den Burschen die verschiedensten Berufsfelder vorgestellt, und konnten dabei auch viele Fragen dazu stellen. Die Architektur beeindruckte alle sehr!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Anna von Jeunesse für die Organisation und bei allen Mitarbeiter_innen des Konzerthauses für den spannenden und informativen Nachmittag!

Euer JUVIVO.15 Team

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Ausflug ins Theater der Jugend „Cinderella passt was nicht“

„Eislaufen“ am Donnerstag, den 30. November 2017

Im Rahmen unseres Betriebes „Da und dort“ besuchten wir mit den Mädchen und Buben die Eislaufhalle in der Stadthalle. Für viele Kinder war es das erste Mal auf dem Eis, aber durch die tatkräftige Unterstützung der bereits geübteren Kinder konnten auch die „Anfänger_innen“ schnell Fortschritte und somit Erfolgserlebnisse erreichen! Auch der Spaß kam an diesem Nachmittag natürlich nicht zu kurz!

Euer JUVIVO.15

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„Abendsport“ am Freitag, den 24. November 2017

Am Freitag, den 24.November 2017 waren wir im Rahmen des Betriebes „Abendsport“ in der Westsidesoccer Arena. Vor dem Spiel wurde noch schon aufgewärmt und die Muskeln gedehnt um Verletzungen vorzubeugen. Im Spiel selbst wurden Gustostückerl wie Fallrückzieher, Übersteiger und Rabona´s gezeigt und viele schöne Tore geschossen. Es wurden auch Themen wie Fairplay und Konfliktlösung behandelt und darüber diskutiert. Gemeinsam wurde wiedermal ein sportlicher Abend abgeschlossen und wir freuen uns aufs nächste Mal.

Euer JUVIVO.15 Team

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„Hund und Du“ am Freitag, den 24. November 2017

Am Freitag, den 24. November 2017 fand ein weiterer Termin unseres Projektes „Hund und Du“ im Rahmen unseres Betriebes „Creative Kids“ statt. Auch dieses Mal kamen wieder vier Therapiebegleithunde mit ihren Therapeutinnen des Vereins „dogs4kids“zu uns in die Einrichtung. Die zahlreichen Mädchen und Buben freuten sich sehr über das Wiedersehen und nach nochmaligem Besprechen der wichtigsten Verhaltensregeln ging es los zum Grätzelspaziergang. Dieses Mal besuchten wir den fast fertig und neu gestalteten Kardinal Rauscher Platz sowie die Umgebung rund um die Wiener Stadthalle. Beim abwechselnden Führen der Hunde sowie bei verschiedenen Gruppenspielen lernten die Kinder viel über den richtigen Umgang mit Hunden und hatten dabei auch viel Spaß. Abschließend gab es bei JUVIVO.15  für alle eine gesunde Jause !

Euer JUVIVO.15 Team

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